Anfänglich ist ein Topincs-System leer. Wir müssen zuerst ein oder zwei Topictypen erstellen, um im Index etwas zu sehen und damit Arbeiten zu können. In diesem Kapitel werden keine Programmierkenntnisse benötigt, aber es stellt das Fundament Ihres Systems auf, indem Sie das Schema mit Formularen entwickeln. Sie brauchen aber ein gutes Verständnis von Topicgraphen und den generischen Arbeitsabläufen in Topincs. Aber bevor wir weitermachen, eine kurze Einführung, wie ein Administrator im Topincs überhaupt arbeitet.
Hinweis: Topincs öffnet nie einen neuen Browserfenster. Sie wissen am besten, wann Sie es brauchen!
Zum Modellieren müssen Sie als Administrator eingeloggt sein. Danach werden Sie in der unteren linken Ecke den Admin-Modus Status sehen. Wenn Sie den Mauszeiger drüberziehen, öffnet sich das Admin-Menü. Es ist der Anfangspunkt jeder Entwicklungstätigkeit in Ihrem Topincs-System. Falls Sie diesen nicht finden, stellen Sie sicher, dass Ihr Browser-Fenster groß genug ist. Standardmäßig ist der Admin-Modus in den Layout-Modi für mobile Geräte, small und tiny, versteckt. Admin-Funktionen können da nicht durchgeführt werden.
Die ersten beiden Einträge Topictypen und Dienste werden am häufigsten verwendet. Sie führen zu den Index-Seiten dieser zwei zentralen schematischen Topictypen. Die nächsten Einträge führen zu den spezialisierten Index-Seiten für alle schematischen Topics, welche die Online-Datenbank definieren. Da alles miteinander verknüpft ist, gibt es viele Wege etwas zu finden. In den weiteren Untermenüs gibt es viel zu erkunden. In Dokumentation finden Sie Links zu diesem Manual und zur Referenz, die beiden primären Informationsquellen zu Topincs.
Sie bemerken auch einen Schalter zum Anmachen des Admin-Modus. Im Admin-Modus sind alle schematischen Seitenelemente hervorgehoben und sie reagieren auf einen Rechts-Click. Angezeigt wird dann das Kontextmenü zum Anzeigen, Bearbeiten oder Löschen von relevanten Topics. Die Tastenkombination Alt+Umschalt+A kann ebenfalls zum Ein- und Ausschalten des Admin-Modus verwendet werden.
Hinweis: Generell sollten Sie beim Modellieren Ihrem Gedankengang folgen. Linearität spielt eine minimale Rolle. Jeder Fehler kann schnell verbessert werden.
Um einen Topictyp zu erstellen, müssen Sie ihn benennen und eine oder mehrere Einschränkungen definieren. Diese korrespondieren zu den Eingabefeldern im Formular. Beim Modellieren eines Topictypen müssen Sie Aussagetypen erstellen. Sie können diese einfach bei Bedarf über Unterformulare direkt erstellen.
Im Weihnachts-System sind unsere Haupttopictypen Jahr, Geschenk, Land und Wunsch. Sie brauchen alle einen Namen und jeder Wunsch wird einige Attribute haben. Wir werden den Topictypen Wunsch modellieren um die Demonstration anschaulich zu machen. Wir fangen mit Land und Geschenk im folgenden Video an.
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Hinweis: Geben Sie einen Asterisk * bei der maximale Kardinalität an, um beliebig viele Angaben zu erlauben.
Topic-Attributeinschränkungen helfen dabei, mehr Leben in ihr Formular und ihr Schema zu bringen. Ein Attribut gehört zu genau einem Topic, es hat einen Typ, einen Wert und einen Datentyp. Namen sind einfache Versionen von Attributen, Sie haben keinen Datentyp, daher brauchen wir Sie nicht separat behandeln. Wir haben oben im Video gesehen, wie sie modelliert werden.
Hinweis: Vertieft lernen wie Sie mit Daten und Zeit Informationen in Topincs handeln.
Die schematische Information von Attributen ist über mehrere Topics dieser Typen verteilt:
Durch das Verwenden eines regulären Ausdrucks können Sie ganz leicht sicherstellen, dass Strings einem bestimmten Format folgen, z.B. eine E-Mail-Adresse oder einen Zip-Code. Da dieser Ansatz auf ein Formularfeld beschränkt ist, gibt es eine weitere Methode zur Überprüfen von Eingaben. Es gibt dazu einen ganzen Abschnitt zur Formularvalidierung. Dort wird erklärt, wie man kleine JavaScript Code-Fragmente erstellt, um Eingaben über ein oder mehrere Felder zu kontrollieren.
Eine Wertebereicheinschränkung kann verwendet werden um den Wertebereich eines Attributtyps einzuschränken. Die unterstützten Datentypen werden in der Auswahlbox angezeigt.
Hinweis: Es macht oft Sinn Topictypen als Rollentypen zu verwenden! Sie können Rollentypen auch bei verschiedenen Assoziationstypen wiederverwenden.
Eine Assoziation ist wie ein Hyperlink zwischen zwei Topics, aber es hat einen Typ und wird je nach Perspektive anders im Formular und Datenblatt beschriftet. Das Erstellen eines Assoziationstyps ist etwas aufwändiger, aber Sie werden den Dreh schnell raushaben.
Jede Wunsch-Instanz hat genau drei Assoziationen. Das nächste Video zeigt, wie zwei dieser Assoziationstypen modelliert werden. Aus der Perspektive des Wunsches, sind alle Assoziationen erforderlich, d.h. minimale Kardinalität ist 1. Aus der Perspektive des Geschenks, wie auch des Landes, können Sie aber müssen nicht einem Wunsch zugeordnet seien. Sie sind unabhängig, deshalb konnten wir diese schon erstellen. Sie können auch beliebig vielen Wünschen zugeordnet werden. In diesem Fall wir die maximale Kardinalität als * gesetzt. Standardmäßig werden Assoziationstypen in beide Richtungen als optional (0) und unbegrenzt (*) erstellt. Sie müssen nach dem Erstellen diese, Ihren Anforderungen entsprechend, anpassen.
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Um Dateien in Ihr Modell leicht zu integrieren, müssen Sie einen Datei-Topictyp definieren. Das ist ein regulärer Topictyp, der den vordefinierten Topictyp Topincs-Datei subtypisiert. Die Archivierungseinschränkung hilft uns zu spezifizieren, welche Art von Dateien erlaubt sind. Zudem lässt sich festlegen, dass Bilder vor dem Hochladen kleingerechnet werden.
Wenn bei einem Topictyp eine Dateieinschränkung vorhanden ist, erfordert das Formular die Auswahl einer Datei. Diese wird in Topincs gespeichert und an einer URL veröffentlicht. Diese URL dient als Subjektlokalisierer der bearbeiteten Instanz. Es ist erforderlich, diesen Topictyp als Subtyp von Topincs-Datei zu erstellen. Das Feld für den Datei-Upload erscheint nur beim Erstellen neuer Instanzen, da die Verknüpfung zwischen dem Topic und der Datei nach dem Erstellen nicht mehr geändert werden kann. Eine andere Datei ist ein anderes Topic. Sollten Sie dieselbe Datei nochmal hochladen, werden Sie merken, dass Topincs die Datei erkennt und kein neues Topic anlegt, sondern stattdessen alle zusätzlichen Aussagen dem bereits existierenden Topic zuordnet.
Die Dateieinschränkung erlaubt eine beliebige Anzahl an Dateierweiterungen und Medientypen. Die Dateierweiterungen werden vom Browser verwendet, um Dateien im Auswahldialog einzuschränken. Die Medientypen werden verwendet um am Server Dateien abzulehnen, die nicht dem angegebenen Medientypen entsprechen. Dateierweiterungen und Medientypen sind optionale Angaben.
Die Kinder die einen Wunsch erstellen, sollten die Möglichkeit haben, ein Bild hochzuladen, falls sie das wollen. Also erstellen wir einen Topictypen Foto, machen es zum Subtypen von Topincs-Datei und erstellen eine Archivierungseinschränkung. Standardmäßig öffnet Topincs ein Unterformular, falls noch mehr Informationen benötigt werden. Aber nicht in unserem Fall, also verwenden wir die einfache Dateiauswahl, welche das Unterformular überspringt und sofort zu der Datei Auswahl geht.
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Bilder und Videos werden von Topincs unterstützt. Im Datenblatt und Formular sind sie eingebettet. Dieses Handbuch verwendet beides. Das obige Video ist eine Topincs-Datei. In diesem Handbuch sind alle Absätze, Bilder, Überschriften, Code-Beispiele, usw. tatsächlich Topics.
Hinweis: In der Theorie kann ein Topictyp mehrere Supertypen haben und sogar Aussagetypen können Hierarchien formen, aber die Verhalten von Topincs ist unbekannt in diesen Fällen.
Wir bestimmen einen Topictyp als abstrakt mit der gleichnamigen Checkbox im Formular. Abstrakte Topictypen können nicht instanziert werden. Wie aus der Objektorientierung bekannt werden Einschränkungen auf Subtypen vererbt. Topic-Rolleneinschränkungen können für leichte Erweiterbarkeit abstrakte Topictypen verwenden.
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